i-mode FAQ
i-mode ist ein dem Internet ähnlicher mobiler Dienst für Handys. Er bietet
farbige Texte und Grafiken. Die sogenannten i-mode Handsets, das sind
i-mode-fähige Mobiltelefone, haben größere Displays
als herkömmliche Handys. i-mode wurde von
NTT Docomo in Japan entwickelt und von
E-Plus
zur CeBit 2002 in Deutschland eingeführt. Die offizielle i-mode-Website von
E-Plus ist www.eplus-imode.de
i-mode wurde von NTT Docomo im Februar 1999 in Japan eingeführt und ist dort ein Riesenerfolg. Im Januar
2002 gab es bereits 31 Millionen aktive Nutzer in Japan. Monatlich kommen ca.
200.000 Neukunden hinzu.
In Deutschland konnte E-Plus bis zum Ende des 3. Quartals 2002 mehr als
100.000 Kunden für i-mode gewinnen, KPN in Holland 42.000. Ende Juni 2003 waren es 191.000
Kunden in Deutschland.
Nach einer Umfrage des Verbandes der deutschen Internet-Wirtschaft ECO gehen
70% der Fachleute von einer erfolgreichen Marktentwicklung von i-mode in
Deutschland aus.
- Schnellere Datenübertragung
- Farbige Bilder
- Mehrstimmiger Sound
- Volumenbasierte Abrechnung
- Kein Zeitlimit, immer online
- Übersichtliche Menüführung
- Empfangen und Versenden echter Emails
- Sofortige Email-Eingangsbenachrichtigung wie bei SMS
Die Bereitstellung von Diensten und Inhalten erfolgt durch Drittanbieter.
E-Plus stellt den Kunden den Netzzugang zur Verfügung und bietet selber nur
wenige Basisdienste an. Der Drittanbieter ist für die Entwicklung und den
Betrieb seiner Dienste selber verantwortlich. E-Plus übernimmt die zentrale
Abrechnung aller Dienste.
Die aktuelle Preisliste gibt es bei E-Plus als PDF zum Download.
Wenn man online ist, wird nicht nach Zeit, sondern nach Datenvolumen
abgerechnet. Man steht also beim mobilen Surfen nicht unter Zeitdruck.
In der monatlichen Grundgebühr sind einige Basisdienste bereits kostenlos
enthalten.
Weitere Dienste müssen kostenpflichtig abonniert werden. Dadurch entstehen
monatliche Kosten von € 0,25 bis € 2,- pro Abo. Die
unterschiedlichen Preise hängen mit dem Umfang und der Qualität der Dienste
zusammen und sind in den meisten Fällen sehr fair. Das
Preis/Leistungs-Verhältnis entspricht in vielen Fällen dem von Zeitschriften
oder Zeitungen bzw. ist sogar besser.
Einige grundsätzlich kostenlose Dienste gibt es auch, z.B. Kataloge von
Versandhäusern, die ihre Kosten durch die Bestellungen decken.
E-Plus rechnet alle Abos direkt über die Mobilfunkrechnung beim Kunden ab.
86% der Abo-Gebühr erhält der Inhalte-Anbieter, 14% werden von E-Plus für das
Inkasso einbehalten.
Ein abgeschlossenes Abo läuft mindestens immer bis zum Ende des
nächsten Monats. Der erste Monat wird anteilig abgerechnet, der
zweite und alle weiteren voll.
Einen ungefähren Eindruck der deutschen Angebote kann man sich bei imode.linkwire.com verschaffen. Das richtige Feeling eines
i-mode Handsets können diese Seiten aber nicht vermitteln.
X-9 bietet einen i-mode-Emulator auf seiner Webseite an. Leider
funktioniert er nur im Internet Explorer und simuliert nur ein i-mode-Handset
mit einem kleineren Display als das NEC n21i. Die speziell für das in Deutschland weit
verbreite n21i entwickelten i-mode-Seiten sehen entsprechend etwas
zusammengedrückt aus.
| Name | Klappe | Displaygröße | Farben | Besonderheiten |
| NEC n21i | ja | ++ | 256 | |
| NEC n22i | ja | ++ | 4096 | zweites Display |
| Toshiba TS21i | nein | ++ | 256 | |
| Misubishi m21i | nein | ++ | 4096 | |
| Nokia 3650 | nein | +++ | 4096 | Digitalkamera (640x480 Pixel) |
| Siemens S-55 | nein | + | 256 | |
Nein, die i-mode Dienste und Email funktionieren bisher nur im E-Plus-Netz in
Deutschland.
i-mode nutzt die schnelle Übertragungstechnik
GPRS und ist damit deutlich
schneller als z.B. WAP. Im
Vergleich zum normalen Internet am PC sind die Seiten und Grafiken kleiner, so
daß alle Seiten ausreichend schnell geladen werden können. Das Surfvergnügen
mit dem n21i ist dem auf einem PC mit 56K-Modem oder ISDN vergleichbar.
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